Hunde Schule
Was ist eine Hunde Schule?
In einer Hunde Schule lernt der Mensch optimalerweise den richtigen Umgang mit seinem Hund. Unter anderem wird gelehrt woran man erkennen kann in welcher Stimmung der Hund ist, wie man mit ihm artgerecht und fair umgeht, wie man ihn art- und bedarfsgerecht auslastet und ausbildet.
Welche Hundehalter sollten eine Hundeschule besuchen?
Prinzipiell schadet der Besuch einer guten (!) Hundeschule niemandem. Es gibt immer etwas zu lernen und oft bringt der Besuch einer Hundeschule auch etwas Abwechslung und Spaß in den Alltag für Hund und Mensch.
Empfehlenswert ist der Besuch auch besonders für Neuhundebesitzer. Es kann sehr hilfreich sein in der ersten Zeit noch etwas den Rücken gestärkt zu bekommen, Fahrradfahren hat man ja auch nicht an einem Tag gelernt und kompetente Unterstützung ist vor allem ganz am Anfang nie verkehrt.
Unabdingbar wird der Besuch einer Hundeschule wenn es zu Problemen mit dem eigenen Hund kommt. Eine gute Hundeschule unterstützt Hundehalter nicht nur bei der Grundausbildung des Hundes, sondern ist ebenso kompetent geschult was Verhaltensprobleme von Hunden angeht.
Woran erkennt man eine gute Hundeschule?
Da der Beruf des Hundetrainers, - therapeuten und wie man sich sonst noch abenteuerlich bezeichnet nicht geschützt ist, darf in Deutschland jeder der sich befähigt fühlt eine eigene Hundeschule eröffnen.
Umso wichtiger ist es sich bspw. die Referenzen des Hundeschulbetreibers anzuschauen. Auch sollte man vorab in einer Probestunde oder beim bloßen Zuschauen einer Trainingsstunde kritisch die Art und Weise prüfen wie mit den Tieren umgegangen wird.
Grobe, gewalttätige Trainingsmethoden, Schnauzgriffe, sogenannte „Alpharollen“ und Nackenschüttler sowie Stachelhalsbänder, Würgehalsbänder, strämmende, einschneidende „Erziehungsgeschirre“ oder gar die Anwendung von Stromhalsbändern sollten auf modernen Trainingsplätzen verbannt worden sein. Letzteres „Hilfsmittel“ ist sogar gesetzlich verboten und gilt als Tierquälerei im Sinne des deutschen Tierschutzgesetzes § 3 Nr. 11.
Ein modernes und vor allem faires Hundetraining stützt sich auf die positiven Erkenntnisse der Lerntheorie, setzt überwiegend positive Verstärkung und keine positive Strafe ein.
Man sollte sich zudem nicht von den Versprechen und schnellen Erfolgen einiger Hundeschulen überzeugen lassen.
Sinnvolle, kleine und vor allem positive Lernschritte liefern nicht nur bessere sondern vor allem nachhaltigere Ergebnisse was das Konditionieren von Signalen und Verhaltensmodifikationen angeht. Auf das eigene Bauchgefühl zu hören lohnt sich!
Empfehlenswerte Literatur zum Thema Hunde Schule :
Weitere Infos finden Sie unter http://www.hundeforum.com
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